Unser Studio wurde wieder zu einem Labor zum Experimentieren und zur Verfolgung seines eigenen einzigartigen Stils des Handfärbens. Genauer gesagt haben wir uns von einer alten japanischen Färbetechnik, bekannt als Shibori, inspirieren lassen, um einzigartige Stücke für unsere Kollektion zu kreieren. Nachdem wir diese Technik ausprobiert haben, wollten wir mit Ihnen teilen, wie wir sie verwendet haben!

WAS IST SHIBORI?

Bevor wir auf weitere Details eingehen, möchten wir Ihnen diese Technik vorstellen. Shibori kommt aus Japan und shiboru bedeutet "auswringen" oder "drücken" auf Japanisch. Japaner verwenden diese „Tie-Dye“-Technik seit dem achten Jahrhundert.

 Es gibt 6 traditionelle Techniken in der Shibori-Kunst. Wir wählen für unser Projekt die Technik von Itajime Shibori und Kanoko Shibori.

shibori patterns

 

Itajime Shibori

Itajime Shibori ist der Sterbeprozess, bei dem Holz oder in unserem Fall Plexiglas verwendet wird Negativraum im Farbstoff schaffen. Durch den Druck des Holzes oder Plexiglases erreicht man, dass die Farbe nur am äußeren Rand der Falten sichtbar ist.

Kanoko Shibori

Diese Technik ist unserem Tie-Dye-Verfahren im westlichen Stil am ähnlichsten. Durch das Kräuseln von Stoffen in kreisförmigen oder geometrischen Formen und das Binden von Fäden um den gerafften Stoff entstehen Muster im Stoff. Der Farbstoff bewegt sich überall hin, außer dort, wo die Bindung sehr eng ist. Falten können auch in diese Technik integriert werden. Wir haben es zum Beispiel bei der Hose verwendet.

Was uns an dieser alten japanischen Technik besonders gefällt, ist, dass wir für jedes Stück ein einzigartiges Sterbedesign erstellen konnten! Kommen wir ohne weitere Wiederholungen zur Technik!

WIE WIR SHIBORI Batik-Technik verwendet haben

Shibori indigo

 

1. VORBEREITUNG DER MWST

Zuerst haben wir Indigopigmente verwendet, die wir mit heißem Wasser vermischt haben, um unseren Färbebottich vorzubereiten. Anschließend fügten wir eine Base (Hydroxid) und ein Reduktionsmittel (Fruchtzucker) hinzu, um Sauerstoff aufzunehmen.

2. UNSER KLEID FALTEN

Dann haben wir unser Wickelkleid in Itajime Shibori-Technik vorbereitet, indem wir beim Falten Formen verwendet haben, um der Bindung zu widerstehen. Dies wird auch als Sandwiching des Stoffes durch Verwendung von Formen bezeichnet. Wir wollten den Druck am äußeren Rand des Kleides platzieren. Mit einem Baumwollfaden sichern wir unsere gleichmäßig platzierten Falten.

Zum ersten Mal wurde ein Drittel der Kollektion zunächst aus weißem, nicht gefärbtem Stoff genäht, um dann mit alten Techniken von Hand gefärbt zu werden. 

3. STARTEN DES FÄRBEPROZESSES

Nach diesen Schritten legen wir unser Kleid in den Bottich. Einige Male später wechselt die Farbe von Gelb über Grün zu einem endgültigen Blauton.

Tipps: Rühren Sie den Bottich ständig um und überprüfen Sie den Färbeprozess.

 4. TROCKNEN SIE DIE KLEIDUNG

Dann nahmen wir das Kleid aus dem Bottich und begannen es zu trocknen.

5 LETZTER SCHRITT: DIE KLEIDUNG AUFKLAPPEN

Wir entfernten die Fesseln und falteten das Kleid auseinander. Schauen wir uns nun an, wie es ausgegangen ist…

UNSERE SHIBORI-SERIE


TIEFSEER KLEID

Jedes Stück ist einzeln handgebunden und gefärbt mit der Shibori-Technik in Berlin. Wir haben den Druck auf jedes Stück gelegt, nachdem die Kleidungsstücke zusammengenäht wurden. Alle Teile sind aus Baumwolle und Baumwollstretch.

TIEFBLAUE HOSE

Diese Hose besteht aus Baumwolle, die in verschiedene Kreisformen lasergeschnitten wurde, dann fügte der Färbeprozess diesem High-Tech-Material den alten Look des Shibori-Sterbens hinzu.

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